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Die Transformationsenergie

 

Inhaltsverzeichnis

 

Die 3 Haupt-Energie-Arten

Die Transformationsenergie ist die primäre Energie, mit der ich arbeite. Die meisten Heiler, die sich z. B. auf Reiki spezialisiert haben, arbeiten mit der Lichtenergie. Sie kommt von oben. Dann gibt es noch die Energie der Mutter Erde, sie kommt von unten. Beide sind sehr mächtig und verbinden uns Menschen mit dem Himmel und der Erde, so dass wir sicher und flexibel sein können wie ein Baum. Transformationsprozesse sind mein Hauptgeschäft. Dafür ist aber eine andere Energie zuständig, die mehr im Hintergrund wirkt. Häufig wird ihr intuitiv eine dunkle oder sogar schwarze Farbe zugeordnet, manchmal Dunkellila. Von Zeit zu Zeit rückt diese Energie in den Vordergrund, so wie wir das derzeit erleben.

Hinkende Vergleiche?

Als es im März 2020 mit den Corona-Maßnahmen losging, waren einige Menschen, darunter auch ich, alarmiert. Vieles erinnerte sie an die Gräueltaten der Nazis vor 80 Jahren. Es ging dabei nicht um direkte inhaltliche Vergleiche, sondern um die hintergründigen Denk- und Verhaltensmuster der Akteure, die im Rampenlicht standen, und auch deren Tonfall und Sprachwahl. Auf der inhaltlichen Ebene wurde ein Vergleich sofort unterbunden, sowohl aus guten als auch aus schlechten Gründen. Da wir uns hier auf einer psychologischen und spirituellen Seite befinden, will ich nicht die Ereignisse als solche vergleichen, sondern deren Energie. Was die Menschen so sehr alarmierte, war wahrscheinlich die Ähnlichkeit in der Energie der beiden Ereignisse, und zwar strebte bei beiden die Transformationsenergie, die sonst eher hintergründig auf die Welt einwirkt, nach vorn.

Transformationsenergie im Vordergrund

Dass die Transformationsenergie im Leben eines Menschen oder sogar im Leben der ganzen Menschheit immer wieder in den Vordergrund rückt, gibt es immer wieder. Das Ziel ist dabei immer der Übergang von einer Bewusstseinsebene auf die nächste, auch wenn dazu z. B. eine Krebserkrankung notwendig sein sollte, was mit viel Leid verbunden ist. Der Übergang kann dabei nicht durch eine schrittweise Verbesserung des bereits Vorhandenen geschehen; da sind die Mittel ausgeschöpft. Es muss also auf einem völlig neuen Level weitergehen. So hat sich der Mensch auch erhoben und hat dann auf zwei Beinen gestanden, was seine Perspektive grundlegend verändert hat. Auch hat er gelernt, zu abstrahieren und Begriffe zu bilden – eine unglaubliche Fähigkeit! Auch zurzeit geht es darum, auf eine neue Ebene zu kommen. Versuche gab es wohl schon einige. Das Problem dabei ist nicht die Transformationsenergie als solche, die ja dem Chaos entstammt und so auch Chaos bringen kann, sondern ihre Menge und die Beimischung von anderen Energien. Nimmt man zu viel Transformationsenergie und zu wenig bis keine Liebe, so endet man in der Hölle des Holocaust. Verbindet man die genaue richtige Menge Transformationsenergie mit Licht und Liebe, kann man in einem sicheren Rahmen gute und nachhaltige Transformationsprozesse ermöglichen. Sie tun zwar weh und gehen ans Eingemachte, sind aber durchaus gut zu bewältigen, zumal Licht und Liebe Vertrauen spenden, Mut zusprechen und die alten sowie die aus dem Prozess entstehenden Wunden schnell heilen. Das ist das freiRaum-Prinzip.

Da sich die Transformationsenergie zurzeit im Vordergrund befindet – und das wird noch so lange dauern, wie nötig – kann sich ihr niemand entziehen. Alle, die es versuchen, müssen mit vielen Einschränkungen leben und fremden Regeln gehorchen. Alle, die sich ihr fügen und mit ihr zusammenarbeiten, werden durch neue Möglichkeiten und Freiheiten belohnt, die ganz anders sind als die Möglichkeiten und die (vermeintlichen) Freiheit der alten "Normalität".

Angst vor Transformation

Nun haben viele Menschen verständlicher- und berechtigterweise Angst vor der Transformationsenergie. Sie entstammt dem Chaos, dem schwarzen Nichts, dem Totenreich, dem Dunklen und dem vermeintlich Bösen. Nun, die Einwände sind zwar verständlich und gut, die Wahrheit ist aber, dass diese Energie die wahre Regentin dieser Welt ist, auch wenn sie meist im Hintergrund agiert. Wird sie lange Zeit missachtet und unterdrückt, schlägt sie, ähnlich der Lilith, nur noch um so döller zu: "Auf die nette Art hat die Menschheit es nicht verstanden." Dabei nimmt sie in Kauf, dass wir uns die Köpfe einschlagen oder ganz zugrunde gehen könnten, da wir ja unseren freien Willen haben, der uns allerdings wenig nützt, wenn wir unbewusst als Sklaven unserer Muster leben. Aus diesen Mustern will sie uns aber herausführen, raus aus allen Abhängigkeiten und vermeintlichen Freiheiten in die wahre Freiheit, die nur die ständige Erneuerung kennt wie der Tanz des Shiva: An einem Tag wird die Welt zerstört und nach einer Pause wieder aufgebaut. Und so geht es immer weiter, wobei diese Energie auch aus der Summe unserer Energien schöpft: Das, was passiert, ist unser gemeinsames Werk!

Jemand, der über viel Transformationsenergie verfügt, könnte aber auch Angst haben, sie einzusetzen, z. B. um ein kleineres oder größeres Unheil zu vermeiden. Die Vermeidung macht das Unheil aber wahrscheinlicher. Auch hier derselbe Fehler: Man gibt zu wenig und es passiert nichts oder man gibt zu viel und schießt übers Ziel hinaus. Letzteres ist auch bei Angst und Zurückhaltung durchaus möglich. Das ist so, als würde man Auto fahren und hätte dabei den Fuß ständig etwas auf der Bremse. Irgendwann ist der Fuß aber müde und die Bremse lockert sich. Dann gibt's Vollgas! Autsch! Die gute Lösung bestünde also darin, volles Tempo zu fahren und die Transformationsenergie mit Licht- und Liebesenergie anzureichen. Transformationsprozesse werden auf diese Art immer noch weh tun, aber sie werden nicht so viel Leid bringen und weiter ins Licht führen, statt ins Leid.

 

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Bildnachweis:
Bild von Merlin Lightpainting auf Pixabay
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