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freiRaum-Aufstellungen

 

Inhaltsverzeichnis

 

Aufstellungen ermöglichen eine intensive Erfahrung der Spiegelung. Sie lernen sich selbst und die Welt in einer neuen Tiefe kennen. 

Aufstellungen als Zugang zu allen Themen

Aufstellungen sind eine meiner Lieblingsmethoden. Über die Aufstellung der eigenen Anteile, Symptome, Themen und Symbole bekommen Sie einen direkten Zugang zur eigentlichen Botschaft. Ich liebe z. B. die Symptomarbeit: Was sagt die Krankheit? Was sagt ein Organ? Die Symptome und die Organe versuchen ja auch sonst, sich mitzuteilen, werden aber nicht verstanden, weil sie sich nun einmal nicht in der üblichen menschlichen Sprache ausdrücken und besonders weil ihre Energien vom bewussten Ich als Nicht-Ich abgelehnt werden. Die Aufstellung gibt die Chance, den Widerstand gegen diese Energien zu überwinden und die Symptomsprache in die menschliche Sprache, verbal und körpersprachlich, zu übersetzen. Wird die Energie der Botschaft schrittweise angenommen, kann eine Annäherung und Bearbeitung stattfinden.  Auch hier bieten Aufstellungen viele Vorteile. Durch die räumliche Anordnung kann gut eingeschätzt werden, ob etwas gut angenommen ist oder nicht. Blickt das Ich weg vom Symptom? Sind da 1,5m oder 5m Abstand dazwischen? Oder handelt es sich sogar um Pseudo-Nähe, eine emotional-abhängige Verschmelzung, z. B. mit einem Familienmitglied, weil sich die Energiebereiche von Positionen, die eigentlich psychisch getrennte Einheiten darstellen sollen, überlappen? Werden ausgeschlossene, abgespaltene und abgelehnte Energien in das System des Klienten integriert und lässt er sich auf echte Nähe ein, geschieht das, was wir als "Heilung" bezeichnen.

Die Aufstellungsarbeit geht tief und verläuft auf allen vier Ebenen – körperlich, psychisch-emotional, mental und spirituell. Die Spiritualität ist im Sinne der Selbsterkenntnis und der Verbundenheit mit allem die Ebene, auf der Transformations- und Heilprozesse stattfinden. Dafür ist aber das Arbeiten und Aufräumen auf allen anderen Ebenen die Voraussetzung. Die Aufstellungsarbeit zeichnet sich gleichzeitig durch eine hohe Sicherheit aus, da nur im Rahmen Ihres Anliegens bzw. dessen, was "hier und heute dran ist", gearbeitet wird. Sie bestimmen Ihr Anliegen für die Sitzung und gehen durch das Tor, das sich dann öffnet. Dahinter erwartet Sie der für Sie in diesem Moment bestimmte Prozess.

Die Aufstellungsarbeit hat viele Vorteile und ist ein zuverlässiger Spiegel, der Ihnen Ihre tiefen psychischen und auch spirituellen Schichten zeigt. In Einzelsitzungen übernehme ich bei Bedarf die Rolle dieses Spiegels, so dass Sie einen intensiven Selbstkontakt erleben. Im Gruppensetting übernehmen die anderen Gruppenmitglieder diese Aufgabe. Das Besondere ist, dass auch die Schichten außerhalb Ihrer bewussten Wahrnehmung auf diese Weise sichtbar gemacht werden können. Manchmal können diese Schichten gut Schritt für Schritt angenommen werden. Häufig wird aber eine Abwehrreaktion ausgelöst. Ihr psychisches System schützt Sie dann vor dem Erkennen Ihrer inneren Wahrheit. Ich werde Sie darauf aufmerksam machen, so dass Sie sich neu entscheiden können: Sie können dann die Abwehr Stück für Stück überwinden oder es lassen. Auch Sie werden es merken: Manchmal kommt das Gefühl der Angst oder der Scham auf. Manchmal fühlt man es rein körperlich – der Kopf wird schwer oder man verspürt Übelkeit oder Bauchschmerzen: Das Körpergedächtnis ist in diesen Momenten zugänglich. Sind Sie bereit einen Schritt weiterzugehen und diesen Schutz zu überwinden bzw. in Würde zu verabschieden und ggf. mit einem Trauma abzuschließen, stellt sich – häufig nach einem kurzen Moment von Trauer und Schmerz – ein Gefühl von Erleichterung und Befreiung ein. Innere Ruhe kehrt ein: Sie sind bei sich angekommen.

Aufstellungen im freiRaum, Familienaufstellungen und andere Systemaufstellungen

Ich biete Aufstellungen im Einzel- und Gruppensetting an und fühle mich dem universellen System verpflichtet. Das bedeutet, dass es bei einer Aufstellung darum geht, den natürlichen Fluss der Energie in Ihrem System wiederherzustellen oder weiter zu vertiefen. Wo Blockaden sind, ist kein Flow möglich, und so werden diese Blockaden Schritt für Schritt auf eine sanfte Art und Weise entfernt. Die Energie fließt wieder; der Mensch ist gesund und in Harmonie, was nicht bedeutet, dass es keine Herausforderungen mehr im Leben geben wird. Ihnen werden Sie dann allerdings immer leichter und mit grundsätzlichem Ur-Vertrauen begegnen können.

Eine gute Möglichkeit, die eigenen Energien in den Fluss zu bringen, bilden Familienaufstellungen. Ihre Familienmitglieder repräsentieren gleichzeitig Ihre eigenen Anteile. Diese Anteile (Mutter, Vater, Geschwister, Partner, Kinder) sind so mächtig und stark aufgeladen, dass Sie sogar in Ihrem Leben materialisiert sind – in Form von Menschen. Fließt die Energie im Familiensystem, so fließt sie auch in Ihrem System. Das Gleiche gilt auch für Aufstellungen für andere Systeme, z. B. Firmen. Die Chefs sind die Eltern, die Angestellten die Kinder, die Kollegen Geschwister. 

In jedem Fall geht es um Sie, um Ihre Bedürfnisse, Ihre Wunden, Ihre Stärken, Ihre Entscheidungen, Ihre Selbstverbundenheit und Ihren Weg.

Die Anteile werden durch Bodenanker – am häufigsten benutze ich Filzplatten in verschiedenen Farben, aber auch Bildkarten, Steine und andere Gegenstände – auf dem Boden ausgelegt und ergeben häufig eine Art Landkarte oder zeigen einen Weg auf. Sie erforschen die Anteile und ich begleite Sie dabei. Ich übernehme bei Bedarf einige Anteile und spiegele Ihnen deren Inhalt und Energie. So haben Sie die Möglichkeit, einen direkten Kontakt mit Ihren inneren Anteilen aufzunehmen. Diese Arbeit ist auch am Tisch oder online möglich, z. B. mit Figuren. Fortgeschrittene können ihre Aufstellung selbst durchführen und mich per Chat (z. B. SMS oder WhatsApp) dazuschalten, parallel dazu führe ich eine Fernheilungssitzung durch und begleite auch Ihren eigenen Aufstellungsprozess per Chat und via Fernheilung. Auch diese Form ist unglaublich effektiv! Im Gruppensetting übernehmen die anderen Gruppenmitglieder die Repräsentanzen.

Medialität & Geistheilung

Meine besondere Stärke ist die mediale Ausrichtung meiner Arbeit. Haben Sie in Ihrem psychischen System aufgeräumt, öffnet sich Ihnen der Zugang zu den universellen Energien, z. B. zur universellen Liebe oder auch zur freien bedingungslosen Mutterliebe oder zur beschützenden und anerkennenden Vaterenergie. Als Transformationsbegleiterin kann ich Sie schrittweise an diese Energien heranführen und als Medium kann ich Ihnen diese Energien und die für Sie bestimmten Botschaften übertragen. Da diese Energien universell und wahr sind, setzen sie Heilprozesse und Heilimpulse frei. Geistheilung geschieht. Die Materie folgt dann dem Geist. Gerät das Aufräumen ins Stocken, habe ich die Möglichkeit mich im universellen Energie-Kasten zu bedienen und Ihnen entsprechende Impulse zu übertragen. Wenn der Zeitpunkt dafür richtig ist, biete ich es Ihnen an.

Was sind noch mal Aufstellungen?

Wenn Sie mit Aufstellungen noch nicht vertraut sind, finden Sie eine Erklärung in meinem Blog im Artikel zur Aufstellungsarbeit.

Was sind die Vorteile von Aufstellungen?

Da gibt es viele, so dass ich dazu einen extra Artikel verfasst habe.

Wo finde ich die Angaben zu den Konditionen?

Die Angaben zum Honorar und zu den Bedingungen der Zusammenarbeit finden Sie unter "Konditionen"

Gibt es irgendwo Beispiele oder Beschreibungen?

Weiter unten finden Sie ein Beispiel aus einer Sitzung, ein weiteres im Blogartikel "Bauchschmerzen, Zwangsgedanken, die „Schwarzen Jahre“ mit Bulimie und die Einladung zur Transformation – eine Fallgeschichte".

Beispiel: "Eine schwarze Kugel im Bauch"

Eine Klientin berichtet davon, dass sie seit längerer Zeit eine Kugel im Bauch hat. Sie klagt auch über Magenbeschwerden. Es falle ihr auch manchmal schwer, sich aufzuraffen, zum Sport zu gehen oder auszugehen. Wenn sie aber da ist, mache es ihr durchaus Spaß. Am liebsten würde sie aber zu Hause bleiben. Angefangen habe es ein Jahr zuvor, kurz vor der Trennung von ihrem damaligen Lebensgefährten. Auf Nachfrage hin beschreibt sie die Kugel als groß und schwarz.

Ich bitte sie, auf einem Blatt Papier ihr Thema und das, was ihr dazu einfällt, aufzuschreiben oder aufzumalen. Das Thema heißt "Der Auslöser". Und ihre Notizen zum Thema bestehen aus mehreren Zeichnungen. Die Zeichnungen bekommen Namen: schwarze Kugel, Stress und Kopfsache.

Ich bitte die Klientin, die schwarze Kugel und sich selbst als Bodenanker zu platzieren. Ebenso das Thema. Die schwarze Kugel und sie sind nicht miteinander verbunden. Die Klientin ist wie festgetackert. Die schwarze Kugel fühlt sich komplett eingesperrt.

Die Klientin berichtet von einer Erinnerung, die auf einmal hochgekommen ist: Vor einigen Jahren starb ihre Patentante an Krebs. Niemand fragte sie damals, wie es ihr ging, weil alle anderen mit ihrer eigenen Trauer beschäftigt waren. Es wird deutlich, dass die Klientin ihre Trauer noch nicht komplett zulassen konnte und noch sehr an ihrer Patentante festhält, die für sie anscheinend eine sehr wichtige Bezugsperson war. 

Ich bitte die Klientin, ihre verstorbene Patentante aufzustellen sowie den kindlichen Anteil der Klientin, der die verstorbene Tante nicht loslässt. Diese beiden Anteile sind eng miteinander verbunden. Ich erkläre der Klientin, dass wir häufig an Bezugspersonen festhalten, weil wir denken, dass wir sonst die Liebe und all das Gute, was wir durch sie erfahren haben, verlieren würden. Durch das Festhalten lassen wir aber unsere Trauer nicht zu und auch unsere Lebensenergie bleibt in diesem Prozess gebunden.

Es folgt ein längerer Prozess der Annäherung an die eigenen Anteile und die eigenen Ressourcen, der ermöglicht, dass die Klientin sich selbst vertraut und ihrer Trauer und ihrer Strategie des Festhaltens ins Auge sieht. Auch die Anteile "Stress" und "Kopfsache", die zu Beginn den Prozess eher blockieren, entpuppen sich als zuverlässige Ressourcen, wenn die Klientin sie anders einsetzt. 

Am Ende dieses Annäherungsprozesses kann sich die Klientin von ihrer Position und auch von der Position der schwarzen Kugel aus von ihrer Patentante verabschieden. Symbolisch gibt sie ihr das zurück, was sie für sich behalten wollte, was aber zur Patentante gehört. Es fällt ihr schwer. Symbolisch bekommt sie von ihrer Patentante auch all das zurück, was sie durch die Erlebnisse und die Zeit mit ihr gewonnen hat. Es ist ihr Eigenes. Daraufhin darf die Patentante in Frieden gehen. 

Zum Schluss fokussiert sich die Klientin auf ihre Selbstanteile und speichert das Körpergefühl der Selbstverbundenheit ab.